„Russisches Waffendepot” bei Berlin: Zwei Pistolen und ganz viel Konjunktiv
(C) Report24/KI
report24 | 22. August 2026
Zwei Pistolen, seit fast einem Jahr unter Beobachtung, kein Abholer und kein bekanntes Anschlagsziel.
Daraus wird in deutschen Medien ein „geheimes Waffendepot” russischer Agenten. Je dünner die öffentlich
bekannten Fakten sind, desto größer fällt offenbar der mediale Russland-Alarm aus.
Die Tagesschau
beginnt ihren Bericht über den Fund in einem Waldgebiet zwischen Berlin und Brandenburg gleich mit der
passenden Kulisse eines „Spionagethrillers”. Was die deutschen Sicherheitsbehörden dort bereits im Spätsommer
2025 entdeckt hatten, klingt zunächst tatsächlich nach einer Story aus dem Kalten Krieg: ein professionell
angelegtes Versteck, möglicherweise ein sogenannter toter Briefkasten eines ausländischen Geheimdienstes.
Der Inhalt fällt dann etwas bescheidener aus. Gefunden wurden zwei scharfe Kurzwaffen samt Munition. Zwei Pistolen also.
Erste Wahl: AfD hat akzeptable Programme und Erfolgsaussichten zu den Landtagswahlen
Von tibursein | 15. August 2026
Je näher die Wahltermine im September, je mehr drischt die woke Politgemeinde der Anhänger von Krisen- und Kriegsparteien aus
CDU/CSU, Grünen, SPD und Linken ohne Sinn und Verstand auf die AfD ein. Je abseitiger deren Initiativen für ein Verbot der AfD,
je mehr kippt die sehr spezielle Kreativität der Antifanten „Gegen Rrächts!” unter Führung der Linkspartei in hasserfüllte physische
Gewalt um. Und jene Restbestände der gesellschaftlichen Linken, die zeitweise noch beim BSW unterkrauchten, dann aber, vom Tun der
Linkstümlern in deren Vorstand schwer enttäuscht, wollen sie sich zu nichts Konkretem mehr äußern – außer zu ihrer schlechten Laune
AfD will keine deutschen Soldaten an der Front: Wehrpflicht ja – nur eben nicht jetzt
Wie rechts ist die Friedensbewegung: Kriegsgegner in der AfD – ein Paradoxon?
Von Alexander Wallasch | 14. August 2026
Der Krieg wird von der AfD deutlich als „nicht unser Krieg” gerahmt. Programmatisch steht die Partei mit Blick
auf den Ukrainekrieg nach Selbstbekunden für Deeskalation, Diplomatie und eine Normalisierung der Beziehungen zu
Russland. So erklärte etwa der Vize-Fraktionsvorsitzende Markus Frohnmeier: „Die AfD-Fraktion lehnt
Waffenlieferungen an die Ukraine weiterhin ab. Deutschland ist in diesem Krieg nicht Kriegspartei.”
Collage des neuen deutschen Größenwahns: Menschen, die uns regieren
von Leo Ensel
Hier sind sie, die versammelten Kriegstreiber, die es offensichtlich noch nicht verdaut haben, dass Deutschland im Zweiten Weltkrieg von der Roten Armee besiegt worden ist:
Bundeskanzler Friedrich Merz, Außenminister
Johann Wadephul, Verteidigungsminister Boris Pistorius, Finanzminister
Lars Klingbeil, MdB Roderich Kiesewetter, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Präsident des Bundesnachrichtendienstes
Martin Jäger, NATO-Generalsekretär
Marc Rutte, Kommissionsvorsitzende der EU
Ursula von der Leyen, EU-Außenkommissarin
Kaja Kallas, EVP-Vorsitzender
Manfred Weber, Verteidigungsminister Belgiens Theo Francken, General Carsten Breuer (Generalinspekteur der Bundeswehr), Generalleutnant Christian Freuding (Inspekteur des Heeres), Generalleutnant a.D. Jürgen-Joachim von Sandrart,
Brigadegeneral Christoph Huber (Kommandeur der Panzerbrigade 45 in Litauen),
General a.D. Christian Badia,
General a.D. Eberhard Zorn,
Generalleutnant Holger Neumann, (Inspekteur der Luftwaffe)
Der Westfälische Friedenspreis geht 2026 an die Nato
Das «System» bestätigt sich selbst
von Ewald Wetekamp, Stockach am Bodensee.
Im Jahre 2025 hat die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e. V. (WWL), ansässig in Münster, den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens an die Nato ausgelobt. Dieser soll im Oktober 2026 an sie, vertreten durch ihren Generalsekretär Mark Rutte, im altehrwürdigen Rathaus zu Münster vergeben werden.
Quo vadis, AfD? – Chrupalla-Buch, Friedensbewegung und Mittelschichten
Von Diether Dehm
Seitdem „links” nicht mehr für Frieden steht und „rechts” nicht mehr für Krieg gegen Russland, ist Jahrmarkt im Himmel der Wortverdreher. Wer Raketen auf Moskau fordert, ist „gemäßigte Mitte”. Wer Meinungsfreiheit will, ist „Extremist”. Faschisten, die nationale Sozialisten erschießen ließen, werden zu „nationalen Sozialisten” umgemünzt und Hitler gar zum Kommunisten. Die Babylonier brauchten dazu noch einen hohen Turm, dem Magazin Focus reicht ein mittlerer Immobilienhändler: Rainer Zitelmann. Der altmaoistische FDPler hat dort Tino Chrupallas Biographie „Handwerk-Meister-Politik” als zu „links” verrissen.