In weniger als einer Woche wissen wir es: Schafft es die AfD zur absoluten Mehrheit im Landtag von
Sachsen-Anhalt oder verhindern die Wähler das noch? Die Bedeutung des kommenden Wahlsonntags ist nicht zu
unterschätzen, die Folgen könnten global sein – jedoch ganz anders, als man denkt.
Mit dem Spielzeug-Kopter in den Bündnisfall: Wie eine 30-cm-Drohne die Weltpolitik erschüttert
Von Bernd Volkmer | 31. August 2026
Casus belli: Die „russische Provokation” von Leipzig (Symbolbild:KI)
Leute, schnallt euch an – jetzt driftet die Weltpolitik endgültig in die Absurdität ab! Deutschland befindet
sich in heller Aufregung – wegen des Leipziger „Drohnenvorfalls” vom 4. August dieses Jahres. Die alles entscheidende
Frage, die durch die Berliner Flure geistert, lautet im Ernst: Löst dieses Vorfällchen jetzt etwa den Spannungsfall
aus? Zur Erinnerung: Dieser Spannungsfall bedeutet nicht etwa das Einschalten der Kaffeemaschine auf hoher Stufe,
sondern ist das verfassungsrechtliche Notfall-Besteck für schwere außenpolitische Krisen oder hybride Bedrohungen ...
„Russisches Waffendepot” bei Berlin: Zwei Pistolen und ganz viel Konjunktiv
(C) Report24/KI
report24 | 22. August 2026
Zwei Pistolen, seit fast einem Jahr unter Beobachtung, kein Abholer und kein bekanntes Anschlagsziel.
Daraus wird in deutschen Medien ein „geheimes Waffendepot” russischer Agenten. Je dünner die öffentlich
bekannten Fakten sind, desto größer fällt offenbar der mediale Russland-Alarm aus.
Die Tagesschau
beginnt ihren Bericht über den Fund in einem Waldgebiet zwischen Berlin und Brandenburg gleich mit der
passenden Kulisse eines „Spionagethrillers”. Was die deutschen Sicherheitsbehörden dort bereits im Spätsommer
2025 entdeckt hatten, klingt zunächst tatsächlich nach einer Story aus dem Kalten Krieg: ein professionell
angelegtes Versteck, möglicherweise ein sogenannter toter Briefkasten eines ausländischen Geheimdienstes.
Der Inhalt fällt dann etwas bescheidener aus. Gefunden wurden zwei scharfe Kurzwaffen samt Munition. Zwei Pistolen also.
Erste Wahl: AfD hat akzeptable Programme und Erfolgsaussichten zu den Landtagswahlen
Von tibursein | 15. August 2026
Je näher die Wahltermine im September, je mehr drischt die woke Politgemeinde der Anhänger von Krisen- und Kriegsparteien aus
CDU/CSU, Grünen, SPD und Linken ohne Sinn und Verstand auf die AfD ein. Je abseitiger deren Initiativen für ein Verbot der AfD,
je mehr kippt die sehr spezielle Kreativität der Antifanten „Gegen Rrächts!” unter Führung der Linkspartei in hasserfüllte physische
Gewalt um. Und jene Restbestände der gesellschaftlichen Linken, die zeitweise noch beim BSW unterkrauchten, dann aber, vom Tun der
Linkstümlern in deren Vorstand schwer enttäuscht, wollen sie sich zu nichts Konkretem mehr äußern – außer zu ihrer schlechten Laune
AfD will keine deutschen Soldaten an der Front: Wehrpflicht ja – nur eben nicht jetzt
Wie rechts ist die Friedensbewegung: Kriegsgegner in der AfD – ein Paradoxon?
Von Alexander Wallasch | 14. August 2026
Der Krieg wird von der AfD deutlich als „nicht unser Krieg” gerahmt. Programmatisch steht die Partei mit Blick
auf den Ukrainekrieg nach Selbstbekunden für Deeskalation, Diplomatie und eine Normalisierung der Beziehungen zu
Russland. So erklärte etwa der Vize-Fraktionsvorsitzende Markus Frohnmeier: „Die AfD-Fraktion lehnt
Waffenlieferungen an die Ukraine weiterhin ab. Deutschland ist in diesem Krieg nicht Kriegspartei.”
Collage des neuen deutschen Größenwahns: Menschen, die uns regieren
von Leo Ensel
Hier sind sie, die versammelten Kriegstreiber, die es offensichtlich noch nicht verdaut haben, dass Deutschland im Zweiten Weltkrieg von der Roten Armee besiegt worden ist:
Bundeskanzler Friedrich Merz, Außenminister
Johann Wadephul, Verteidigungsminister Boris Pistorius, Finanzminister
Lars Klingbeil, MdB Roderich Kiesewetter, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Präsident des Bundesnachrichtendienstes
Martin Jäger, NATO-Generalsekretär
Marc Rutte, Kommissionsvorsitzende der EU
Ursula von der Leyen, EU-Außenkommissarin
Kaja Kallas, EVP-Vorsitzender
Manfred Weber, Verteidigungsminister Belgiens Theo Francken, General Carsten Breuer (Generalinspekteur der Bundeswehr), Generalleutnant Christian Freuding (Inspekteur des Heeres), Generalleutnant a.D. Jürgen-Joachim von Sandrart,
Brigadegeneral Christoph Huber (Kommandeur der Panzerbrigade 45 in Litauen),
General a.D. Christian Badia,
General a.D. Eberhard Zorn,
Generalleutnant Holger Neumann, (Inspekteur der Luftwaffe)
Der Westfälische Friedenspreis geht 2026 an die Nato
Das «System» bestätigt sich selbst
von Ewald Wetekamp, Stockach am Bodensee.
Im Jahre 2025 hat die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e. V. (WWL), ansässig in Münster, den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens an die Nato ausgelobt. Dieser soll im Oktober 2026 an sie, vertreten durch ihren Generalsekretär Mark Rutte, im altehrwürdigen Rathaus zu Münster vergeben werden.
Quo vadis, AfD? – Chrupalla-Buch, Friedensbewegung und Mittelschichten
Von Diether Dehm
Seitdem „links” nicht mehr für Frieden steht und „rechts” nicht mehr für Krieg gegen Russland, ist Jahrmarkt im Himmel der Wortverdreher. Wer Raketen auf Moskau fordert, ist „gemäßigte Mitte”. Wer Meinungsfreiheit will, ist „Extremist”. Faschisten, die nationale Sozialisten erschießen ließen, werden zu „nationalen Sozialisten” umgemünzt und Hitler gar zum Kommunisten. Die Babylonier brauchten dazu noch einen hohen Turm, dem Magazin Focus reicht ein mittlerer Immobilienhändler: Rainer Zitelmann. Der altmaoistische FDPler hat dort Tino Chrupallas Biographie „Handwerk-Meister-Politik” als zu „links” verrissen.